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LIFE I Review Fitbit Charge HR

„Was ist das fĂŒr ein Armband? Das sieht aus, als kann das was.“

Seit ca. vier Wochen kann ich eeendlich einen Activity Tracker von Fitbit – das Fitbit Charge HR Armband – mein Eigen nennen… Nachdem ich mich schon die ganze Woche wie ein Schnitzel darauf gefreut hatte 🙂
Wenn man auf etwas wartet, kann die Zeit bis dahin ja wirklich zur Ewigkeit werden. Ich muss gestehen, der Versand hat nur zwei Tage gedauert, aber mir kam es trotzdem ewig vor.. Kennst du das auch?

Ich habe mich ziemlich lange mit den derzeit sehr beliebten ArmbĂ€ndern auseinandergesetzt und mich durch verschiedene Testberichte gelesen, bis ich mich fĂŒr eines entschieden hatte, was – meiner Meinung nach – perfekt zu mir passt.

Zu allererst möchte ich sagen, dass diese Activity Tracker richtige ProfigerĂ€te wie Pulsuhren, Brustgurte etc. nicht ersetzen können.
Diesen Punkt habe ich in seeehr vielen Testberichten als negativ gelesen. Ich persönlich sehe das nicht so. 
Hauptaufgabe der kleinen ArmbĂ€nder ist es doch, sich mehr zu bewegen – also besteht die Zielgruppe meiner Meinung nach ĂŒberhaupt nicht aus Profisportlern, sondern aus BerufstĂ€tigen, Hobbysportlern, Businessleuten, Couchpotatoes, den Vollzeitmamas unter uns und eben allen, die nicht genĂŒgend Zeit finden oder Lust haben, sich zu bewegen.
Steinigt mich bitte nicht, wenn ihr das anders seht.

Ich persönliche sehe es als Motivationshilfe.

Das Fitbit Charge HR

Das Armband ist recht breit, was viele MÀdels sicher abschrecken wird. Ich habe mich hier aber rein nach FunktionalitÀt entschieden und den modischen Aspekt hinten angestellt.
Die ArmbĂ€nder sind nicht ganz billig und an dieser Stelle möchte ich doch gern mehr fĂŒr mein Geld, als ein schmuckes Armband am Handgelenk.
Mit ein paar anderen ArmbÀndern kombiniert, kann es aber auch ganz cool aussehen.

Je nach Modell gibt es die Fitbit ArmbĂ€nder zwischen 80,00 € und 250,00 €. Das Fitbit Charge Hr kostet hierbei ca. 130,00 €.

Ich konnte mich jetzt bereits vier Wochen damit vertraut machen. 
Das Einrichten selbst ist in ca. 5 Minuten erledigt, da alle Einstellungen direkt ĂŒber die dazugehörige Fitbit App getĂ€tigt werden. Danach ist das Armband sofort einsatzbereit – außer, es muss erst geladen werden, wie es bei mir der Fall war.

Das Aufladen dauert ca. 1 – 2 Stunden und der Akku hĂ€lt volle fĂŒnf Tage, wenn man nicht stĂ€ndig darauf rum tippt oder synchronisiert – so, wie ich das die ersten Tage getan habe. Da war nĂ€mlich nach drei Tagen Schluss mit Akku. 

Leider ist das Display nur aus normalen Plastik und zerkratzt so schnell. Auch ein Punkt, den ich bereits in vielen Testberichten als negativ gelesen habe. Um dem ein wenig vorzubeugen, habe ich mir eine Folie, die eigentlich fĂŒr Handydisplays ist, zurecht geschnitten und auf dem Display angebracht. Mal schauen, wie lange es hĂ€lt, aber bis jetzt sieht es gut aus. (Edit: Es hĂ€lt nicht. Mittlerweile habe ich die Folie durch einen kleinen Streifen Klebeband ersetzt – sieht man nicht und hĂ€lt Bombe.)

Die Handhabung ist wirklich sehr einfach. Das Armband hat einen einzigen Knopf, ĂŒber den man sich alle Daten wie Schritte, Kalorien, Herzfrequenz usw. anzeigen lassen kann.
SelbstverstĂ€ndlich kann man auch diese Anzeige ĂŒber die App einstellen.

Bei zweimaligem Antippen lĂ€sst sich ebenfalls ein Wert anzeigen. Diesen kann man – je nach Belieben – tadaaa ĂŒber die App einstellen 😀

Die Werte

Da ich keinen Vergleich zu einer Pulsuhr oder Ähnlichem habe, kann ich zu der Genauigkeit der Werte leider nicht viel sagen. Ich habe auf mehreren Websites gelesen, dass sie wohl eine Abweichung von 5 – max. 10 % haben, was aber dennoch ĂŒberall als positiv und „relativ genau“ betitelt wurde.
Ich fĂŒr meinen Teil halte die angezeigten Werte durchaus fĂŒr realistisch und kann damit etwas anfangen.

EIn Traum wĂ€re es, wenn das Armband von allein erkennen wĂŒrde, wie viele Kalorien man zu sich genommen hat, aber das muss man leider alles selbst in der App erfassen. Durch den Barcode Scanner und die große Datenbank mit Lebensmitteln ist das aber schnell gemacht.

Mein Fazit

FĂŒr mich persönlich erfĂŒllt das Armband voll und ganz seinen Zweck und die Handhabung ist schön einfach. Ich habe einen tĂ€glichen Überblick ĂŒber meine Werte wie meine Herzfrequenz, verbrannte oder zu mir genommene Kalorien und meinen Schlafrhythmus. Der Kauf hat sich auf jeden Fall gelohnt. WĂ€re das Armband noch wasserdicht, sodass man es beim Duschen und Schwimmen tragen könnte, wĂ€re es perfekt.
Jeder legt aber auch auf andere Dinge Wert.

Besitzt du auch solch einen Activity Tracker? WĂŒrdest du dir einen kaufen?

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3 comments

  1. Ich denke wenn man sich so etwas zulegt macht es sicherlich Sinn gleich etwas mehr Geld zu investieren, damit man auch etwas davon hat und nicht zu viele Abstriche machen muss. Was mich noch interessiert: Kann es wirklich messen wie viele Kalorien du ZU dir genommen hast? Sprich ich esse ein Schnitzel und mein Armband zeigt mir: +500 Kalorien an oder wie kann man sich das vorstellen?

    LG,
    Felix http://felixundrichard.blogspot.de/

    1. Oh, das wÀre ein absoluter Traum, wenn das Armband das könnte.
      Ich werde das gleich mal im Text abÀndern. Man kann alles, was man gegessen hat, in der APP erfassen, aber automatisch erkennt das Armband sowas leider nicht. Es erkennt nur, wie viele Kalorien du verbrannt hast.

  2. Wow, was so ein kleines Ding alles kann :D!
    Bin bei so Sachen immer ein wenig skeptisch, aber toll, dass es sich fĂŒr dich so gelohnt hat :)!