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LIFE I Pendeln zwischen Arbeit und Leben

27. Oktober 2013 in Allgemein - 5 Comments - 3 min read

LIFE I Pendeln zwischen Arbeit und Leben

27. Oktober 2013 in Allgemein - 5 Comments - 3 min read >/div>

Oh je, ich sage dir…es ist jede Woche das gleiche… 🙁
Vorhin bin ich zur TĂŒr rein. Auf der Autobahn war nicht viel los, so dass ich wenigstens ohne Stau fahren konnte..
Warum ich das schreibe?

Leider, leider gehöre ich zu den ca. 360.000 Pendlern in Deutschland, die jedes Wochenende zwischen Arbeitsort und Heimat pendeln (Stand 2004 – heute sind es vermutlich doppelt so viele…).
Das tue ich nun mittlerweile seit ĂŒber 2,5 Jahren und ich hasse es… 
Jeden Freitag auf’s Neue geht es nach der Arbeit gegen 17:30 Uhr ab auf die Autobahn ca. 350km Richtung Heimat und Sonntagabend dann wieder zurĂŒck Richtung Arbeitsort…bis ich dann gegen 22:00 Uhr nach gut 3 Stunden Autofahrt dort eintreffe..
Da passiert natĂŒrlich nicht mehr viel, weil ich ja dann Montag frĂŒh auch wieder zeitig aufstehen und zur Arbeit muss..
Allerdings möchte ich sonntags eben auch gern spĂ€t fahren, weil ich ja die Zeit zu Hause noch so effektiv wie möglich nutzen möchte. Immerhin sehe ich meine Familie, meinen Schatz (ja, wir fĂŒhren eine Fernbeziehung) und meine Freunde immer nur an den Wochenenden.
Das ist seeeehr wenig Zeit, um alle unter einen Hut zu bekommen 🙁 Zu wenig Zeit 🙁
Aber die Zeit mit meinen Lieben ist mir heilig!

Ich bin jeden Sonntag auf’s Neue sooo neidisch, wenn ich bei Instagram, Facebook und Co. die tollen Sonntagabend-Posts sehe… 
Wenn es sich alle auf der Couch oder im Bett vor dem Fernseher gemĂŒtlich machen oder vielleicht noch was trinken gehen oder eben einfach das tun, worauf sie Lust haben, muss ich mich wieder in mein Auto setzen und los fahren… Mal allein und mal habe ich Mitfahrer, aber meist bin ich allein.

Wenn ich dann so allein im Auto sitze, geht mir unglaublich viel durch den Kopf – genug Zeit habe ich ja.
Manchmal sind die Fahrten irgendwie inspirierend, sodass ich z.B. unglaublich viele Ideen fĂŒr den Blog habe… manchmal sind sie deprimierend, wenn ich zu viel darĂŒber nachdenke, dass ich meine Lieben wieder hinter mir lassen muss… manchmal frage ich mich, warum ich mir das antue (Was tut man nicht alles fĂŒr die Arbeit?)…. manchmal denke ich darĂŒber nach, was ich mit meinem Leben noch so anstellen möchte… manchmal frage ich mich, ob das jetzt ewig so weiter gehen soll… manchmal frage ich mich, ob anderen Pendlern in dem Moment auch so vieles durch den Kopf geht… Sind wir doch in diesem Punkt irgendwie alle gleich…
Alle machen wir uns gemeinsam Sonntagabend auf den Weg Richtung Arbeit, um dem Freitag entgegen zu fiebern, an dem wir dann endlich wieder unsere Lieben in die Arme schließen können.

Vor einer Weile bin ich bei jemandem mitgefahren (auch das tue ich manchmal – ich fahre nicht immer selbst), der seit mittlerweile 7 Jahren eine Fernbeziehung fĂŒhrt und seitdem regelmĂ€ĂŸig jedes Wochenende zwischen seiner Arbeit und seiner Freundin pendelt.
Da geht mir durch den Kopf, ob ich das auch so fĂŒr mich wĂŒnsche… Nein, definitiv nicht!

Ich hasse die Pendelei. 
Es ist sau teuer, fĂ€hrt doch das Auto leider nicht mit Wasser… Außerdem ist die viele Fahrerei sehr zeitraubend… 
Wenn ich so darĂŒber nachdenke, hatte ich seit 2,5 Jahren keinen Freitagabend und keinen Sonntagabend mehr (außer im Urlaub), weil ich beide auf der Autobahn verbringe. 
Dadurch kommt einem das Wochenende unglaublich kurz vor!

Mittlerweile ist fĂŒr mich so ein Sonntagabend zu Hause wirklich sehr wertvoll geworden…

So, erst einmal genug gejammert. Gleich geht’s ab ins Bett…der Wecker reißt mich schließlich bald wieder aus dem Schlaf… aber zum GlĂŒck ist ja in 5 Tagen schon wieder Freitag…

Kennst du auch Pendler oder musst du vielleicht sogar selbst tÀglich oder wöchentlich weite Strecken hin und her fahren?
ErzÀhle mir deine Geschichte.

Milkandhoney Lifestyle

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5 Comments

  • Cris Tina 28. Oktober 2013 at 11:05

    Danke fĂŒr dein Kommi 🙂
    Die pendlerei kenne ich nur zu gut.
    Hab das vor 2 Jahren auch machen mĂŒssen. Waren zwar "nur 15km". aber ich habs gehasst. dann bin ich wieder nach hause zu meinem Freund gezogen und bin gependelt, mit dem zug, da wir so tolle anbindungen haben waren das pro strecke 3 Stunden, also 6 Stunden im Zug von einem 24 std. Tag….
    Naja letztendlich habe ich mich versetzen lassen, da ich in einem großen konzern arbeite und fahre jetzt tĂ€glich pro strecke 25 min mit dem auto.
    Anders hÀtte ich es nicht mehr ausgehalten. ich persönlich glaube nicht an fernbeziehungen und die pendlerzeit hat mich psychisch und körperlich ganz schön fertig gemacht.
    ich kann dir nur raten, die eine alternative zu suchen. klar, leichter gesagt als getan, aber es muss ja nicht jetzt sofort sich was ergeben. aber auf dauer wird es dich noch fertiger machen :-/
    Oh man, ich kann sowas von mit dir mitfĂŒhlen 🙁

  • Cris Tina 28. Oktober 2013 at 11:06

    ups. 150km….. 😀

  • Caro lina 28. Oktober 2013 at 13:06

    Hallo Franzi, erstmal vielen vielen Dank fĂŒr deinen superlieben Kommentar bei mir auf dem Blog. Musste es direkt meinem Freund zeigen, weil ich mich so gefreut habe und so stolz war! 🙂

    Und mal noch hier zu deinem Post – ich pendle seit nun sechs Jahren, man gewöhnt sich dran, aber die Einpack-Auspack- Abneigung bleibt erhalten! 😀

  • Anonym 30. Oktober 2013 at 12:36

    Ich selbst muss nicht jede Woche pendeln aber ich habe selbst eine Fernbeziehung bzw. Wochenendbeziehung und die Autofahrt betrÀgt dann auch immer so 2 Stunden.
    Ich bin damit selber sehr unzufrieden, weil man irgendwie voneinander nicht viel hat außer den Samstag und manchmal stelle ich mir dann auch solche Fragen wie du. (wĂ€hrend der Autofahrt) aber was tut man nicht alles fĂŒr die Liebe. 🙂

  • Michelle FrĂŒh 10. MĂ€rz 2014 at 21:14

    Ohjee das wĂ€re so gar nichts fĂŒr mich.
    Alles liebe

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    Kosmetikverliebt // Leicht entscheidungsunfÀhig // Fernweh oder Heimweh // Liebt das Meer // TrÀumt davon, in einem VW Bulli ans Meer zu fahren // Daydreamer // Hopeless but hoping Read More

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