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LIFESTYLE I Warum mir Verkaufsportale den letzten Nerv rauben

24. Juni 2015 in Allgemein - 9 Comments - 3 min read

LIFESTYLE I Warum mir Verkaufsportale den letzten Nerv rauben

24. Juni 2015 in Allgemein - 9 Comments - 3 min read >/div>

Ich muss gerade mal ein wenig Dampf ablassen zu einem Thema, was sicherlich viele kennen, die versuchen, im Internet gebrauchte Sachen zu verkaufen. 

Besser, du holst dir schon einmal einen frischen Kaffee, denn das ist ein langer Blogpost 😉



Du kennst das sicherlich: 


Im Laufe der Zeit sammeln sich unheimlich viele Sachen an, die man nicht mehr brauchen kann und gern verschenken, tauschen und verkaufen möchte
Das können Klamotten sein, die nicht mehr passen, BĂŒcher und Filme, die man nicht mehr liest/schaut, MultimediagerĂ€te, die durch etwas Neues ersetzt wurden usw.
Die Liste könnte wohl noch viel lÀnger sein.

Mittlerweile gibt es unzĂ€hlige Möglichkeiten, seine nicht mehr benötigten Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen – angefangen beim Freundes- und Bekanntenkreis, ĂŒber FlohmĂ€rkte und 2nd-hand Shops bis hin zu den zahlreichen Verkaufs- und Tauschportalen wie eBay, Kleiderkreisel, Shpock und co.

Mir geht es leider so, dass es fĂŒr mich unheimlich schwer ist, meine Sachen los zu werden – egal, ob ich sie verschenken oder verkaufen möchte.
Ich habe keine Ahnung, was ich da falsch mache, aber meistens gibt es einfach keine Interessenten und da können es noch so tolle Markenprodukte oder Spottpreise sein.

Besonders die genannten Portale und die dort herrschende Larifari-MentalitĂ€t bringen mich des Öfteren zur Weißglut und rauben mir einfach den letzten Nerv.
Die Texte werden nicht richtig gelesen, die vorhandenen Funktionen werden nicht genutzt (Shpock!), man bekommt Anfragen, aber keine (oder sehr patzige) Antworten, Leute springen einfach vom Kauf ab, obwohl schon vertrauliche Daten ausgetauscht wurden oder manch einer möchte die Sachen am liebsten geschenkt haben (eine neue 450,00 € Couch fĂŒr 20,00 €? Ehrlich? – Nein, danke.).

Mich Ă€rgert sowas. 
Immerhin kostet es auch Zeit, die Produktfotos zu machen und das ganze ins Internet zu stellen. Genauso kostet es Zeit, auf die Nachrichten zu antworten, GrĂ¶ĂŸen nachzumessen, Detailfotos zu schicken oder was eben noch so gefragt wird, zu beantworten.

Ich frage mich oft, ob sich die potentiellen KĂ€ufer auch so benehmen wĂŒrden, wenn sie direkt vor einem stehen.

Besonders nervig finde ich es, wenn einfach nicht mehr geantwortet wird. Ist eine kurze Nachricht „Sorry, habe kein Interesse mehr.“ wirklich zu viel verlangt?
FĂŒr mich persönlich hat das etwas mit Anstand zu tun, aber der scheint bei einigen leider verloren gegangen zu sein.

Oder bin ich da vielleicht zu engstirnig? Sollte ich mich da lieber anpassen?

Das Ende vom Lied ist, man bleibt genervt auf seinen Sachen sitzen.
Durch solche Aktionen sind bei mir leider schon Sachen im MĂŒll gelandet, die dieses Ende definitiv noch nicht verdient hatten. Sehr Ă€rgerlich!
Manchmal hat man sich ja vielleicht wirklich nur verkauft und die Sachen sind so gut wie neu.
Ich versuche schon, immer hĂ€ufiger mit Bedacht zu kaufen und mich nicht mehr von „Sale“-Schildern manipulieren zu lassen. 
Bei mir persönlich geht es aber manchmal auch um Produkte, die ich aufgrund von Kooperationen geschickt bekommen habe, allerdings nicht wirklich brauche. 
Als Beispiel: Ich habe zwei nagelneue iPhone 6 Cases daheim liegen, die ich nicht nutze – Gesamtwert 40,00 €. Was mache ich damit?

Auslöser fĂŒr diesen Blogpost ist ĂŒbrigens, dass ich seit nunmehr vier Monaten versuche, eine Playstation 3 mit zahlreichen, namhaften Spielen zu verkaufen. Beim Vergleich im Internet ist mir aufgefallen, dass mein Angebot sehr gĂŒnstig ist und trotzdem kommen immer wieder dreiste Angebote („FĂŒr 80,00 € hole ich alles heute noch ab.“ – Ähm, nein danke.)


Übrigens finde ich es auch sehr interessant, wenn man Sachen ĂŒber verschiedene Apps (in meinem Fall Shpock) verkaufen/kaufen möchte, sich aber null mit den Funktionen der App auseinandersetzt.
Ich werde immer wieder öffentlich unter meinen Artikeln nach Adresse oder Bankverbindung gefragt, weil viele nicht wissen, dass man erst ein Angebot machen muss, um privat schreiben zu können. Wenn man dann darauf hinweist – tadaaa, kein Lebenszeichen mehr.
Ich frage mich wirklich, was da falsch lÀuft.

Es ist doch zum verrĂŒckt werden.

Durch meinen Umzug in die Heimat im Dezember hat sich einiges angesammelt, was nun erst einmal im Keller schlummert, bis ich irgendwann einen neuen Versuch wage, es ĂŒber das Internet los zu werden.

Was tust du mit Sachen, die du nicht mehr brauchst / möchtest, aber die zum wegwerfen zu schade sind?

Milkandhoney Lifestyle

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9 Comments

  • Karin Futschik 24. Juni 2015 at 19:23

    Ich hĂ€tte noch eine Kiste im Keller, die ich eig auch in solchen Portalen einstellen sollte. Aber mir geht es genauso wie dir. Wirklich werde ich da nicht was los und der Weg dorthin ist nervenaufreibend. Ich glaube, ich stelle die Kiste einfach vor die TĂŒr… Lg, Karin http://karinskindle.blogspot.de

  • Backtrinchen 24. Juni 2015 at 21:15

    Also mit ebay habe ich bisher eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht.
    Deine PS3 wĂŒrdest du da auf jeden Fall los 😉
    Hingegen bin ich gegenĂŒber shpock selbst auch ziemlich skeptisch und nicht gerade begeistert..
    die meisten Ver-/KĂ€ufer halten ihre Angebote einfach nicht auf dem Laufenden :/
    Da hat man kein gutes GefĂŒhl ein Produkt abzuschicken, wenn man auf jede Antwort 3 Tage warten muss..
    An deiner Stelle wĂŒrde ich fĂŒr das Sofa mal ebay Kleinanzeigen ausprobieren, vielleicht klappt's da ja! 🙂
    liebe GrĂŒĂŸe, Kathrin

    • Franzi 25. Juni 2015 at 4:41

      Glaube mir, habe ich alles schon versucht. Verkaufe schon viele Jahre Sachen ĂŒber das Internet, aber meiner Meinung nach wird das Benehmen von einigen leider immer schlimmer :-/

  • Vanessa Ka 25. Juni 2015 at 5:34

    Bei Shpock habe ich noch nichts verkauft. Viele Anfragen und Angebote und wenn man darauf antwortet kommt kein Lebenszeichen mehr. Auch bei Kleiderkreisel oder Mamikreisel muss man sich schon vieles gefallen lassen. Aus Erfahrung verschicke ich nur noch versichert, da wird auch um jeden cent Porto gefeilscht, obwohl ich es ĂŒber die Arbeit schon gĂŒnstiger versichert verschicken kann.
    Und bei ebay gehen viele Klamotten fĂŒr ein Appel und ein Ei weg.

    Mittlerweile gehe ich wieder auf FlohmĂ€rkte, da bekomme ich meistens viele Sachen auf einen Schlag weg. Meist auch gĂŒnstig, aber die Kisten werden leer und ich habe zumindest Spaß dabei. FĂŒr die Sachen von der Prinzessin gehe ich auf KinderflohmĂ€rkte in KindergĂ€rten und Co., da werde ich Spielzeug sehr schnell los. FĂŒr Klamotten gehe ich gerne auf Frauenkleiderbörsen, die hier von den Kirchen veranstaltet werden, die laufen auch immer ganz gut.
    Wenn du auf einen normalen allgemeinen Flohmarkt gehen willst, wĂŒrde ich auf einen gehen, der nur 1-2 im Jahr ist, da ist der Besucherandrang grĂ¶ĂŸer und die Chance das man seine Sachen los wird besser 🙂

  • Tamara Bauer 25. Juni 2015 at 14:53

    Ich wollte auch grade meine ganzen Sachen aus meinen Glossyboxen mit denen ich nix anfangen kann, los werden…nix. Ich versuchs per Kleiderkreisel und Ebay Kleinanzeigen. Auf kleiderkreisel nur tauschanfragen, und sobald man mitteilt das im Shop des Interessenten leider nix passendes dabei ist hört man nichts mehr.
    Ich hatte es letztens sogar, beim geplanten Verkauf meines alten Autos, dass ein Termin vereinbart wurde und keiner kam. Nicht mal ne Absage – garnichts. Der interessent wusste, das ich zu meiner Garage, in der das Auto derweil deponiert ist, einen kleineren Anfahrtsweg hatte, also nichts einfach kurz vor die HaustĂŒre oder so, nein ich musste ne halbe stunde da hin fahren fĂŒr nix und wieder nix.
    Mich kotzt sowas auch echt megamĂ€ĂŸig an.
    Kopf hoch, du bist nicht alleine mit deinen Sorgen!
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Tama

  • kunterdunkle 26. Juni 2015 at 22:08

    Wie Ă€rgerlich, ich frage mich ja auch, was in solchen Menschen vorgeht…
    Irgendwie scheinen durch die scheinbare "AnonymitÀt" des Internets alle Hemmungen zu fallen, schade.

  • Stephi 18. Januar 2017 at 10:25

    Nein, du bist weder zu engstirnig, noch alleine mit dem Problem. Meinen Spaß habe ich regelmĂ€ĂŸig mit Ebay Kleinanziegen. Manchmal hat man den Eindruck, die Leute hĂ€tten gerne noch ein paar eure dafĂŒr, dass sie so selbstlos sind und dein Produkt nehmen. Ganz witzig ist auch "Tauscht du gegen xy", wenn man ausdrĂŒcklich dazuschreibt, das man nur verkauft. Aufregen bringt in den meisten FĂ€llen leider gar nichts habe ich festegetellt, da heißt es einfach durchatmen und dumme Anfrage löschen.

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Stephi von http://stephisstories.de/

  • Josy Vondenhoff 18. Januar 2017 at 22:26

    ah das kommt mir alles sehr bekannt vor. Ich leid mit dir. Vor allem fragen die Interessenten, ich antworte und ich hör nux mehr von denen. Ich frage dann nochmal nach aber da kommt nix mehr. Manche wollen einen unverschĂ€mten Preis und wenn ich mich fast dazu durchringe (hauptsache weg) und dann erwĂ€hne wie hoch die Versandkosten sind, wird der Deal einfach sorry kackfrech abgebrochen. Lol wenn ich die Versankosten noch selbst trage, mache ich erst recht Minus….ich verstehe diese Haktung einfach nicht.
    liebe GrĂŒĂŸe
    Josx von http://www.dasfraeuleinwunder.de

    • Josy Vondenhoff 19. Januar 2017 at 7:59

      ohje ich hab den Kommentar am Handy geschrieben…sorry fĂŒr die Fehler

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    Kosmetikverliebt // Leicht entscheidungsunfÀhig // Fernweh oder Heimweh // Liebt das Meer // TrÀumt davon, in einem VW Bulli ans Meer zu fahren // Daydreamer // Hopeless but hoping Read More

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